Geschichte
Vor langer, langer Zeit …
Von der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts bis 1939 war Chobienice der Sitz der Familie Mielżyński mit dem Wappen Nowina, die zu den verdienstvollsten in Großpolen gehörte. Der Gründer des chobienicer Zweigs dieser Familie war der Kastellan von Śrem, Franciszek Walenty Mielżyński (1682-1783), der zusammen mit seiner Frau Krystyna von Skaławski das Reformatorenkloster in Woźniki bei Grodzisk stiftete, in dessen Krypta sich Familiengräber befanden. Sein Sohn war der Kastellan und Woiwode von Posen, Józej Klemens Krzysztof Mielżyński (1729-1792), ein Malteserritter. Er ließ den Palast in Chobienice erbauen und stiftete die hiesige Kirche.
Die umliegenden Dörfer sind zutiefst von der Geschichte dieses angesehenen Geschlechts durchdrungen.
Über dem Portal des Palastes befindet sich die lateinische Inschrift „Nicht für sich, sondern für die Nachkommen“. Dieses Motto leitet auch die heutigen Eigentümer der OSTOJA Chobienice.
Östlich des Palastes liegt ein Gutshof mit Gebäuden aus dem 18. bis 19. Jahrhundert. Heute OSTOJA Chobienice. Unter ihnen befindet sich die Verwalterwohnung. Heute Restaurant Rządcówka aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts sowie ein prächtiges Kornspeichergebäude aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Mansarddach und Oberlichtern – heute 24 Hotelzimmer und ein Keller, in dem die besten Whisky-Sorten verkostet werden können. Von der Wolsztyner Straße führt eine Allee alter Kastanienbäume zum Gutshof. Die ehemalige Pferdestallung, in der unter anderem Pferde für das Militär gehalten wurden, ist heute Schwimmbad und SPA sowie 10 Apartments. In der Scheune wurde ein Ballsaal eingerichtet, in dem heute Feiern für 300 Personen stattfinden sowie zahlreiche Konferenzräume. Das Gebäude der Brennerei bietet 19 komfortabel eingerichtete Zimmer, Apartments sowie eine Kapelle.
Aus Liebe zur Natur, Respekt vor dem Boden und gut gemeintem Landleben entstand dieser einzigartige Ort.






