Die ersten Gebäude wurden 1976 errichtet, und das Freilichtmuseum wurde 10 Jahre später für Besucher geöffnet. Im Laufe der Jahre wächst die Ausstellung stetig und wird durch weitere Objekte ergänzt, um letztendlich ein Vielwegedorf nachzubilden. Derzeit können 15 Innenräume besichtigt werden, von Wohnstuben über Wirtschaftsräume und Handwerkswerkstätten bis hin zur ländlichen Industrie.
Das Gesamtbild wird durch zahlreiche Kleinstarchitekturen (Brotbackofen, Taubenschlag, Hundehütten) ergänzt. Dadurch wird ein Querschnitt durch die Dorfgemeinschaft dargestellt, vom armen Pächter und mittelständischen Halbbauern bis zum Wirt und wohlhabenden holländischen Siedlern. All dies zusammen mit der vielfältigen Bepflanzung (Gärten, Bäume, landwirtschaftliche Kulturen) soll den Besuchern den Charakter des westgroßpolnischen Dorfes zum Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert näherbringen.